Markus Kaufmann trainiert mit Life Kinetik

Markus Kaufmann trainiert mit Life Kinetik
7. Februar 2017 No Comments » Allgemein @dagmar

Mountainbike Profi Markus Kaufmann trainiert mit Life Kinetik

Deutscher Meister Mountainbike Markus Kaufmann

Seit Dezember 2016 trainieren wir mit Markus Kaufmann einmal wöchentlich Life Kinetik.

Unserer Meinung nach kann Life Kinetik gerade im Spitzensport den Unterschied machen. Oftmals werden Rennen nur noch durch Kleinigkeiten entschieden. Eine Unachtsamkeit unterscheidet schon zwischen Sieg und Niederlage.

Seit Jahren dreht sich im Radsport alles um die perfekte Trainingsplanung (Leistungstest, Training nach Puls oder Watt…), Bike-Optimierung, gesunde Ernährung, Kraft- und Koordinationstraining, Fahrtechniktraining usw…

Einer der wichtigsten Komponenten wird hingegen kaum Aufmerksamkeit geschenkt: dem Gehirn und der visuellen Wahrnehmung. Dabei werden alle Handlungen, welche wir ausführen, vom Gehirn gesteuert.

Da verwundert es doch sehr, dass wir oberhalb unseres Oberkörpers aufhören mit dem Training. Im Training des Gehirns und der Augen steckt eine so wichtige Möglichkeit,

die uns viele Vorteile verschaffen kann, welche im Sport (egal ob im Spitzen- oder im Hobbysport) dann den Unterschied ausmachen (siehe auch den Bericht über Anja Knaub auf unserer Homepage)

Im Mountainbike-Sport sind Kompensationsbewegungen weit verbreitet und somit ein Nachteil. Sie führen dazu, dass viele Biker – meist auf einer Seite – Spitzkehren oder enge Kurven weniger gut bewältigen können. Trotz intensiven Fahrtechniktrainings oder auch Mental-Coaching bleibt die Schwäche bei vielen Biker/innen bestehen. Um dieses Problem zu verbessern, kann ein Life Kinetik Training sicher helfen. Denn es schult das nicht dominante Auge und fördert gleichzeitig die koordinativen Fähigkeiten.

Mit Markus arbeiten wir zweigeteilt. Er absolviert ein 8 Monate andauerndes Hometraining, um seine Augenmuskulatur und damit seine Wahrnehmung zu verbessern. In unserem Training mit ihm setzen wir dann das neu kalibrierte Augensystem in die Praxis bzw. im Radsport um.

Anfangs haben wir mit ihm Tests (Bewegungswechsel, Bewegungskette, Bewegungsfluss, Augenfolgebewegung, Augenfokussierung, Sehbereich) durchgeführt, die uns Aussagen über seine Stärken und Schwächen gegeben haben. Des weiteren haben wir ihn in seiner Reaktionsfähigkeit und Handlungsschnelligkeit getestet. Aufgrund dieser Basis haben wir für ihn ein Trainingsprogramm entwickelt, dass aufeinander aufbaut und somit optimal seine Wirkung erzielen kann. Wobei bei Life Kinetik keine Übung automatisiert wird. Immer wenn diese von 4 – 5 Versuchen gelingen, wird eine neue Herausforderung provoziert, damit neue Gehirnzellen eingebunden und neue Synapsen gebildet werden. Im Einzelcoaching ist es für uns als Trainerinnen somit ideal möglich, Markus permanent zu fordern. Dadurch nutzen wir das Training optimal für ihn aus, um ihn schneller und erfolgreicher zu trainieren, als Sportler/innen in einer Gruppe.

Ziel ist es, diese neu erlernten Fähigkeiten dann im Radsport umzusetzen. Hierfür werden wir das Life- Kinetik-Training in sein Fahrtechniktraining integrieren. Außerdem kann ein Teil des Trainings auch sehr gut auf der Rolle durchgeführt werden. Hierfür eignen sich die Aufwärmphasen oder auch die regenerativen Einheiten sehr gut.

Ein großer Vorteil von Life Kinetik ist auch, dass das Training auch in Verletzungs- oder Regenerationszeiten sehr gut durchgeführt werden kann. Wir sind aufgrund unserer eigenen Erfahrung und auch den Erfahrungen mit Markus davon überzeugt, dass das Training den Unterschied so viel bewirken kann, dass es später im Wettkampf den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage machen kann.

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